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Europas Digitalster Recyclinghof

Innovationsprojekt in Co-Creation mit den WB Duisburg

Ermittlung der Wartezeit & Auslastung für den Bürger

S O NAH und die WB Duisburg haben sich im Rahmen des WISTA Innovationsprogramms der Digitalisierung der Wertstoffhöfe angenommen.

Die vorläufigen Ergebnisse wurden einem interessierten Fachpublikum beim Demo Day in Berlin Anfang des Jahres vorgestellt. Wir haben gleich die Chance genutzt und ein Interview mit den Projektbeteiligten auf Seiten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg durchgeführt. Wie die WB Duisburg die Zusammenarbeit mit uns bewertet, und welche Schritte wir im Jahr 2020 noch angehen wollen, seht Ihr in dem Video.

Zum Projekt

Laut einer Kundenbefragung der WB Duisburg ist die Wartezeit eine der größten Herausforderungen. Mit Hilfe von optischen Sensoren sollte die Wartezeit ermittelt und dem Bürger über eine Website inkl. Prognose zur Verfügung gestellt werden.

S O NAH hat insgesamt vier S O NAH VisionSensors und einen Umweltsensor verbaut und deckt damit eine dreispurige 50m lange Warteschlange sowie 30 Entladezonen ab.

Durch die gründliche Vorarbeit der WBD & S ONAH erfolgte der Aufbau der gesamten Sensorik innerhalb von zwei Stunden.

Die VisionSensors erkennen die Anzahl der Autos auf der Entladezone und in der Warteschlange. Der externe Wettersensor wurde schon vorher hardware und softwareseitig an die S O NAH Plattform angeschlossen. Dieser übermittelt Daten über das Wetter ( °C, Niederschlag). Besonders wichtig sind hier historische Daten, um später eine Korrelation zwischen Wetter und Besucherauslastung herstellen zu können. Diese Daten dienen der Verbesserung von Prognosen zur Auslastung des Recyclinghofs.

Nach dem Aufbau der Sensorik wurden die Algorithmen zur Ermittlung der Wartezeit trainiert. Dazu wurden vor Ort Zeitmessungen durchgeführt, wie lange ein Auto vom Zeitpunkt des Einfahrens bis zu dem Zeitpunkt des Begrüßens durch einen Mitarbeiter an der Einlasskontrolle benötigt. Bis dato wurden ca. 100 Messungen durchgeführt, um eine möglichst große Datengrundlage zu genieren. Es müssen stetig neue Datenpunkte hinzukommen, da sich die Auslastung je nach Jahreszeit und Wetter deutlich verändert. Die Erfassung der Datenpunkte wird gemeinschaftlich von S O NAH und den Mitarbeitern der WBD vor Ort durchgeführt. Dazu dient ein von S O NAH entwickeltes Tool, in welches die Daten integriert und automatisch ausgewertet werden.

Gleichzeitig wird die Entladezone digitalisiert. Autos parken dort in markierten Zonen und die Bürger bringen von dort den Müll in die jeweiligen Abfallcontainer. Besonders interessant sind hier die durchschnittliche Entladedauer und die Live Auslastung. Ist die Entladezone nämlich voll, können keine weiteren Autos hochfahren und es kommt zu einem Rückstau, der sich auf die Warteschlange und die damit verbundene Wartezeit auswirkt.

Das Zwischenergebnis

S O NAH hat es in vertrauensvoller Zusammenarbeit innerhalb von 6 Monaten geschafft, von Projektstart im September bis zur Präsentation am Demoday im Februar, ein fertiges Produkt zu entwickeln. Die Projektabnahme erfolgt kurz darauf im März.

Alle gesammelten Daten werden auf einem Dashboard exklusiv den WB Duisburg zur Verfügung gestellt. Von dort werden die Daten per API in die WB Duisburg App und iFrame auf der Website der WB Duisburg den Bürgern zur Verfügung gestellt.

Ausblick

Ziel ist es jetzt, die Learnings aus dem Innovationsprojekt mitzunehmen, an der Informationsbereitstellung für den Kunden zu arbeiten und die weiteren drei Recyclinghöfe mit insgesamt 12 VisionSensors und zwei Wettersensoren der Firma Vaisala zu digitaliseren.

Der Aufbau der VisionSensors beginnt dabei schon im Juli. Ende August gehen dann alle Recyclinghöfe live.

Die Duisburger Bürger dürfen sich freuen!

Recyclinghöfe in Duisburg digitalisiert 0%

Sensoren aufgebaut 0%

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